Das weise Herz – Emotionen und Energie: Sie erschaffen und verändern uns und alles um uns

Blogbeitragsfoto zum Blogbeitrag Das weise Herz edyoucation Aus- und Weiterbildungen

Deine Gefühle können deine große Stärke oder aber deine große Schwäche sein, die deine Existenz vernebelt. Wenn du lernst, sie zu identifizieren und mit ihnen umzugehen, wirst du ein großartiger Bauherr deiner Realität, deines Glückes sein.
Menschen auf dem Weg zur Erkenntnis stehen mit beiden Beinen fest auf dem Boden, kennen Demut und achten das Große. Sie fügen sich der größeren heilsamen Ordnung des Lebens und meistern, was zu Meistern ist, indem sie die eigene Verantwortung wahrnehmen und übernehmen. Das Schicksal anderer zu respektieren und dem auch zuzustimmen.

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Die drei Arten der Empathie

Die emotionale Empathie wird auch als emotionale Sensitivität bezeichnet. Sie macht es möglich, das gleiche zu fühlen wie andere Menschen (Mitgefühl). Hinzu kommen Merkmale wie emotionale Ansteckung (Stimmungsübertragung) und Hilfsimpuls. Emotionale Empathie ist eine nahezu „automatische“ Reaktion auf die Gefühle Anderer.
Zum Beispiel können viele Mütter bis zu acht verschiedene Tonlagen ihres schreienden Babys zutreffend unterscheiden und das jeweilige Bedürfnis erkennen (statt alles als Hunger zu interpretieren). Betroffenheit allein ist kein zuverlässiges Anzeichen von Empathiefähigkeit. Die emotionale Empathie macht es möglich, sich in die Gefühlswelt anderer Menschen hineinzuversetzen.
Das ist besonders wichtig, wenn es darum geht, vertrauensvolle, gut „funktionierende“ zwischenmenschliche Beziehungen zu schaffen. Emotionale Empathie stärkt den Zusammenhalt.

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Das gesunde Selbst – wenn Bewusstheit deine Realität verändert

Ausblick auf den Strand

Gehen wir mal davon aus, dass es keine objektive Welt gibt. Es gibt nur deine ganz persönliche Sicht auf die Welt, die wiederum von deinen Einstellungen und Denkmustern abhängt. Was du wahrnimmst, ist nicht zufällig und ohne Grund ausgewählt. Das, was du denkst, das bist du, und allein dies kreiert deine Realität. Und wenn dir das nicht gefällt, hast du jederzeit die Möglichkeit, deine Sicht über dich zu ändern, und somit verändert sich dein Feld, deine Art der Handlungsfähigkeit – und damit alles um dich
herum. 

Es ist eine Entdeckungsreise zu dir selbst. Selbst im wahrsten Sinn, da du dich anders wahrnehmen wirst. Eine gesunde Sicht zu bekommen bedeutet jedoch nicht, alles gutzuheißen, was nicht gut war. Es bedeutet vielmehr, in der Beobachtung zu bleiben und umzuwandeln. Es ist gut, aber auch nicht einfach, dein Leben in die Hand zu nehmen und dich weiterzuentwickeln. Lass dir Zeit, alles wird gut, Schritt für Schritt.

Die Einstellungen, Denkmuster und Prägungen erzeugen auch eine „Brille“, durch die du deine Umgebung siehst, was bedeutet, dass du eine Brille aufhast, eine Brille, die dir das Leben in deinem dogmatischen Denken erscheinen lässt: Das ist gut und das ist nicht gut. Eine Schwarz-Weiß-Sicht, die eine fehlerhafte Realität erzeugt. Denn die Wirklichkeit entsteht im Auge des Betrachters. Doch gut ist nicht gut, und böse ist nicht böse! Auch im systemischen Denken geht man davon aus, dass jeder Mensch in seinem eigenen System lebt und das eigene Weltbild umsetzt. Die eigene Sicht auf die Realität zu verändern, verändert, was wir erleben. Wenn du dein Verhalten änderst, verändert sich deine Welt.

Bewusstheit kommt durch neue Verhaltenszüge. Nicht nur durch das Denken, das ja natürlich total wichtig ist, sondern erst, wenn du deine Gedanken lebst, kommen neue Resultate positiver Natur zum Vorschein. Also wird es vielleicht mal Zeit, dass du als Erstes dein Verhalten beobachtest.

Hier geht es um die Beseitigung mentaler und emotionaler Spannungen und Begrenzungen. Es ist wahrscheinlich jedem von uns aus eigener Erfahrung bekannt, dass unser Erleben sehr von unserem Denken und Glauben bestimmt wird.

Aus der Psychologie, Psychoimmunologie, Medizin und Motivationspsychologie wissen wir, dass Gedanken von Angst, Sorge, Wut oder Groll unsere Leistungsfähigkeit einschränken und uns krankmachen können („Was kränkt, macht krank“ Rudolf Köster). Jeder Gedanke und jegliche Emotion, die mit Ärger, Wut, Zorn etc. verbunden ist, verändert deine Atmung, und somit verändert sich der Cocktail der Botenstoffe in deinem Gehirn und in deinem Körper, der dies dann aussendet. Im Gegensatz dazu fühlen wir uns mit Gedanken der Zuversicht, Freude und Liebe wohl und steigern mit ihnen unsere Leistung.

Indigene Völker denken diesen Ansatz noch weiter und gehen davon aus, dass Gedanken ihre Entsprechung gleichsam anziehen: Positive Gedanken ziehen positive Menschen und Ereignisse an, negative Gedanken ziehen negative Ereignisse und Menschen an. Aus dieser Sichtweise entspricht unser Leben unseren Gedanken, unserem Glauben und unseren Erwartungen. Daher ist ein geschickter Einsatz unseres Verstandes eine immens kraftvolle Methode, unser körperliches und emotionales Verhalten zu beeinflussen. Zu denken heißt zu schaffen.

Die bewusst gedachten Gedanken von heute sind deshalb die Erfahrungen von morgen. Indem wir unser Denken verändern, können wir unser Leben verändern.

Auszug aus dem Buch HOLY MOLY von Andrea Maria Gschiel

Die systemische Erlebenspädagogik aus der Sichtweise der TeilnehmerInnen

Die systemische Erlebenspädagogik aus der Sichtweise der TeilnehmerInnen

Wieso viel und lang reden – wir lassen die KundInnen sprechen:
Feedback der TeilnehmerInnen des Edyoucation Lehrgangs TrainerIn der 7 Kernkompetenzen der Erlebenspädagogik 2020/2021:
„Es waren sehr viele gute und hilfreiche Tools, die wir lernen durften. Hilfreich fürs Coaching und fürs Leben. Das Erleben und die Erfahrungen waren authentisch. Dass wir selbst alles durchgemacht, bzw. erlebt haben, hilft mir das auch weiterzugeben.
Bei Hilfsbedarf/Fragen/Wegkreuzungen waren beide Lehrerinnen immer da und haben mich unterstützt. Das herzliche Umfeld, die Atmosphäre, einfach alles an Hehenberg tut mir gut! 😊“

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Walk&Talk – ein dynamischer Coachingprozess für jedermann

Dynamischer Coaching-Prozess für Jedermann
WALK & TALK
In der Ausbildung „TrainerIn der 7 Kernkompetenzen der Erlebenspädagogik“ beschäftigt sich ein Teil der systemischen Naturtherapie mit dem Walk. Es ist ein Werkzeug, das ermöglicht, sich bewusst wahrzunehmen und dadurch ganzheitlich lösungsorientiert mit einem Thema umzugehen.
Hier ein paar wenige Faktoren, welche die Energie des Menschen blockieren können und die Art und Weise, wie im Walk darauf eingegangen wird:
• Wir sitzen generell viel zu viel – durch die Bewegung kommt das Thema in Bewegung
• Unsere Gesundheit ist labil oder bleibt nicht stabil – die Natur stärkt das Immunsystem und stellt sich als Co-Coach zur Verfügung
• Viele Menschen atmen zu flach – durch das langsame Gehen und langsame Atmen findet man wieder zu sich
• Kopflastigkeit – über den Walk kann man das Thema im Körper lokalisieren, falls Symptome vorhanden sind

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Mit innerer Stärke zu Resilienz

Frosch auf einem Blatt

Was ist Resilienz? An die innere Stärke wieder anzuknüpfen, sich wieder an das eigene Selbst zu erinnern! Es ist mittlerweile für alle sehr mühsam, die ständige Isolation, irgendwelche Maßnahmen zu hören, die sich dauernd verändern, etc.

Es kommt mir so vor, als seien wir zeitversetzt in unserer Kindheit gelandet, wo Eltern uns diktieren, was wir zu tun haben und was nicht. Etwas schwierig für mich und viele andere, denn mit 55 Jahren möchte ich doch bitte selbstbestimmt bleiben.

Meine Resilienz habe ich schon in der Kindheit gelernt, und es hat mich so auch zu dem Erfolg geführt, wo ich jetzt stehe. Resilienz ist auch ein wichtiger Faktor für Erfolg!!

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Haben unsere Gedanken eine Wirkung auf unsere Zellen?

Dass unsere Gefühle und Überzeugungen eine sehr starke Wirkung auf unseren Körper haben, wissen wir nun. Aber was ist mit unseren Gedanken? Die Zelle – also unsere DNA – ist unveränderbar, oder?
Bei Experimenten mit der menschlichen DNA haben Wissenschaftler herausgefunden, dass durch das Senden von starken Gefühlen elektrische Reaktionen bei der DNA gemessen wurden.

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Der Herbst steht für Erwachsen werden

Eine grundlegende Wandlung unserer Werte und unserer Weltanschauung sind die Richtlinien zur Verwirklichung unseres größten menschlichen Potenzials. Oder, wie Thomas Berry sagt: „Wir müssen weit über die Transformation jeder gegenwärtigen Kultur hinausgehen. Keine unserer momentan existierenden Kulturen kann mit unserer gegenwärtigen Weltlage auf der Grundlage ihrer eigenen Ressourcen fertig werden.“ Wir müssen zusätzlich zur Schaffung neuer kultureller Einrichtungen eine Weiterentwicklung unserer Art und Weise, Mensch zu sein, ermöglichen.

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